Im Innenhof des ehemaligen Gefängnisses entsteht eine kollektive Versammlung: Die Mitglieder von Public Movement laden das Publikum ein, Berührungen aus Krisensituationen zu erproben, die normalerweise in Evakuierungszuständen entstehen. Körper werden gelenkt, gestützt oder fixiert. Die Darsteller*innen und das Publikum bilden flüchtige Formationen miteinander, in denen Autorität und Solidarität zu physischen Handlungen werden. Diese Adaption von Emergency Routine tritt in den Dialog mit der Architektur der JVA Rennelberg, der Erinnerungen an Regulierung und Gewalt eingeschrieben sind.
Dauer: 1h
Sprache: Englische Lautsprache deutscher Übersetzung
In der Nähe des Petritorwalls und der Cellerstraße gelegen ist die Rennelbergstraße gut mit dem Bus 416 oder der Straßenbahnlinie 4 zu erreichen. Eine kurze Strecke zu Fuss bleibt aber in beiden Fällen nicht aus.